So arbeiten wir

  • Im kostenlosen Vorgespräch benennen Sie Problemstellungen und Fragen und wir eruieren Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
  • Durch die Analyse wird deutlich, wo Handlungsbedarf liegt und welche Maßnahmen in der Durchführungsphase anzugehen sind. Ein gemeinsamer Kontrakt beschreibt die konkreten Schritte des Entwicklungsprozesses sowie Umfang und Kosten der Beratungsleistung.
  • Je nach Fragestellung werden kollegiale Experten von diakonischen Einrichtungen aus unserem Expertenpool als Berater/innen hinzugezogen. Weiterhin unterstützen Sie  externe Fachexpert/innen und Expert/innen aus der Geschäftsstelle.
  • Die Leitung im DiaKompNet ist Ihr Ansprechpartner und koordiniert alle Prozessschritte.
  • Wir begleiten Sie nach Absprache bei allen notwendigen Schritten, insbesondere der praktischen Umsetzung. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Ergebnissicherung.
  • Vor einem systemischen Hintergrund setzen wir jeweils passende Methoden der Organisationsentwicklung ein. So arbeiten wir z.B. in Workshops, Projektgruppen, führen Einzel- und Gruppeninterviews, trainieren Mitarbeitendengruppen und coachen Führungskräfte.
  • Die Abrechnung erfolgt über pauschalierte Tagessätze (für Mitglieder des Diakonischen Werks Bayern vergünstigte Sätze).

Über die BeraterInnen

Leitung:
Dorothea Geiger-Pieger , Tel. 0911 354-413 

Vita (pdf)

Experten-Netzwerk:

  • Kollegiale Expert/innen aus allen Praxisfeldern der Diakonie
  • Expert/innen der Geschäftsstelle des Diakonischen Werks Bayern
  • Externe Expert/innen aus Beratung und Wissenschaft

Freie Berater/innen mit besonderen Kompetenzen in Organisationsentwicklung/-beratung:

  • Frau Dorothea Langer, Knauersbach 29, 90455 Nürnberg
  • Frau Katharina Stumpf, Hammerstr. 3 90482 Nürnberg
  • Frau Marion Putzer, Büro In Form, Theodor-Heuss-Str. 1, 93077 Bad Abbach
  • Frau Sabine Böhlau, Nockherstr. 3 b, 81541 München
  • Frau Sonja Weishaar-Mienhardt, St.-Anna-Str. 34, 74579 Fichtenau

Beispiele

Beratung ist eine Dienstleistung, deren Qualität sich im Vorfeld nur schwer beschreiben und noch schwerer messen lässt. Gerade weil wir keine „Standardberatung“ anbieten, ist jeder Beratungsprozess etwas besonderes.

Wie können wir Ihnen unsere Leistung trotzdem genauer darstellen? Zum Beispiel über Beispiele ... (anonymisiert, aber reale Beratungsprozesse abbildend):

 

Beispiel 1

“Krise gemeistert, Betreuungsqualität verbessert“

Die Situation: Der ehrenamtliche Vorstand eines kleinen Vereins sieht sich vor riesigen Herausforderungen: in der zugehörigen Trainingswohngruppe für behinderte Menschen ist die Betreuungsqualität stark verbesserungswürdig. Es besteht die Gefahr, dass diese einer Überprüfung durch die Heimaufsicht nicht stand halten wird. Das Verhältnis zur Leitung der Wohngruppe ist konfliktbeladen, man steht in dienstrechtlicher Auseinandersetzung.

Die Zentrale Fragestellung:
Wie kann eine gute Betreuung gesichert werden und eine „befriedete“ Situation mit Leitung und Mitarbeitenden hergestellt werden?

Das Vorgehen:
In einem Erstgespräch und einem halbtägigen Analyse-Workshop mit dem Vorstand wird die genaue Problemlage geklärt. Auf dieser Grundlage wird unmittelbar ein Maßnahmeplan zur Verbesserung der Situation eingeleitet: Vorstand und Mitarbeitenden des Wohnheims werden zu gesetzlichen und fachlichen Grundlagen qualifiziert. Ein kollegialer Berater (eines anderen Trägers) führt eine Schulung zur Einführung einer
Betreuungsdokumentation durch. Es findet eine Infoveranstaltung für Mitarbeitende und Bewohner/innen statt. In einem Workshop mit dem Vorstand werden Lösungen für die zukünftige Betriebsform gefunden. Während des gesamten Prozesses erhält der Vorstand Unterstützung durch Coaching-Gespräche und telefonische Beratung. Im gemeinsamen Abschlussgespräch mit Vorstand und Leitung wird der Prozess reflektiert und Zukunftsperspektiven aufgezeigt.

Das Ergebnis:
Verantwortlichkeiten in der Einrichtung sind neu geklärt und zwischen Vorstand und (der neuen) Leitung deutlich abgegrenzt. Die Geschäftsführung des Vereins wird von einem befreundeten Träger übernommen, der Vorstand kann sich auf die konzeptionelle Arbeit konzentrieren. Bei der Betreuungsqualität sind deutliche Verbesserungen eingetreten, die Bewohner/innen sind nicht mehr verunsichert.

 

Beispiel 2

„Mit neuen Angeboten optimistisch in die Zukunft“

Die Situation:
Ein auf den Bereich Altenhilfe spezialisierter Träger will seine Marktpräsenz durch neue Angebote verbessern. Die gewachsene Situation vor Ort ist geprägt durch unklare Zuständigkeiten in den Kirchengemeinden und Diakonievereinen. Im Erstgespräch zeigte sich zudem, dass die Zusammenarbeit zwischen den bestehenden stationären und ambulanten Angeboten verbessert werden soll. Die zentrale Fragestellung des Geschäftsführers: Wie können wir neue Angebote realisieren und eine zukunftsfähige
Strukturform finden?

Das Vorgehen:
Nach einer kurzen Analysephase findet eine eintägige Visionswerkstatt mit allen Vorständen und Leitungskräften statt. Diese setzen sich umfassend mit den Rahmenbedingungen auseinander und entwerfen eine neue Angebots- und Aufbaustruktur für die Zukunft. Es werden Projektideen entwickelt und Verantwortlichkeiten für die weitere Bearbeitung der Projekte verteilt. In einem Folge-Treffen nach 6 Monaten wird der Stand der Umsetzung kontrolliert und neue Vereinbarungen getroffen. In einem weiteren halbtägigen Workshop mit den jeweiligen Leitungskräften werden Chancen und Risiken einer verstärkten Zusammenarbeit stationärer und ambulanter Angebote reflektiert. Durch die Offenlegung der Interessen und Ängste der Einzelnen entsteht Offenheit für Gemeinsamkeiten. Die beiden Bereiche arbeiten in zwei Projektgruppen an gemeinsamen Themen.

Das Ergebnis:
Nach 1 Jahr sind zahlreiche Vorhaben bereits verwirklicht, zwei größere Projekte (Hausgemeinschaft für demenzkranke Menschen; ambulante Wohngemeinschaft; Angebot Tagesstruktur) sind beschlossen und stehen vor der Umsetzung. Die Leitungsverantwortlichen (Vorstand,
Geschäftsführung, Pflegedienstleitungen) haben mithilfe von Instrumenten und Verfahren neue Entscheidungsstrukturen und eine verbesserte Form der Kommunikation gefunden.