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Migration und psychiatrische Erkrankung Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Hintergründe

Download Flyer (pdf)

Nummer:

21-P54  

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Bild zu Veranstaltung
www.unsplash.com

Situation:

Klientinnen und Klienten mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln sind zunehmend Zielgruppe in nahezu allen Bereichen der sozialen Arbeit. Die Begegnung mit ihnen innerhalb des sozialen Systems stellt uns vor komplexe Fragestellungen: Welches Verhalten ist kulturbedingt, welches normal, welches ist pathologisch begründet, welches ist auf andere Einflussfaktoren zurückzuführen?
Im Umgang mit diesen Menschen prallen mitunter nicht nur unterschiedliche Vorstellungen, Werte, Erwartungshaltungen und Rollenbilder aufeinander, sondern auch kulturell unterschiedlich geprägte Formen des Umgangs mit Krankheit, Tod, Therapie und anderen Herausforderungen des täglichen Lebens. Auch die individuelle Migrations- bzw. Fluchtgeschichte und deren Hineinwirken in das Leben in der Fremde spielen eine Rolle.
Um die richtigen Rückschlüsse für eine passgenaue Beratung, Betreuung und Begleitung dieser Klienten zu gewährleisten, brauchen wir kulturelles Hintergrundwissen.

Inhalt:

  • Kulturelle Hintergründe von Menschen aus sogenannten kollektivistisch (+islamisch) geprägten Gesellschaften (insbesondere Afghanistan, Syrien, Irak, Somalia, Eritrea etc.)
  • Biografische Erfahrungen und kulturelle Wertvorstellungen zu Themen wie Familienstruktur, Krankheit, Tod, Schmerz, häusliche Gewalt, Erziehung, Macht, Therapie, Arbeit, Bildung, Nähe/Distanz, Geschlechterrollen und Rollenvorstellungen (Arzt, Therapeut etc.)
  • Umgang mit Traumata
  • Kultursensible Kommunikations- und Handlungsempfehlungen zu Themen wie Selbstverantwortung, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit
  • Klientenorientierte und kultursensible Wertevermittlung
  • Selbstreflexion eigener Haltungen und Werte
  • Interkulturelle Konfliktbereiche und -ursachen rechtzeitig erkennen und durch interkulturell erprobte Strategien lösen


Nutzen:

Durch die Verknüpfung von kulturellem Hintergrundwissen und praxis- sowie fallorientiertem Know-How werden die Teilnehmenden für den Umgang mit Klienten und Klientinnen aus unterschiedlichen Kulturen sensibilisiert. Der Workshop bietet präzisere Differenzierungs- und erweiterte Deutungsmöglichkeiten für die Berufspraxis an. Gleichzeitig werden Wege aufgezeigt, Missverständnisse und unnötige Reibungsverluste auf beiden Seiten zu vermieden, damit der interkulturelle Beratungs-, Betreuungs- und Hilfeprozess auf verschiedenen Ebenen kompetent ineinandergreifen kann.

Methoden:

Kulturinputs, Selbstreflexionseinheiten, Arbeit an Praxis- und Kommunikationsbeispielen

Zielgruppe:

Mitarbeitende, die im Rahmen ihres Berufskontexts, Menschen aus anderen Kulturen (u.a. Geflüchtete) begleiten, beraten, betreuen, lehren oder (an-)leiten.

Teilnehmer*innen:

maximal 15 Personen

 

Information:

Dr. Jürgen Pelzer

Fortbildungsreferent

0911 9354-417

 

Referent:

Bild Fahim Sobat

Fahim Sobat

Soziologe und Kulturwissenschaftler, Interkultureller
Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung,
Rosenheim

 

Organisation:

Stephanie Königer

0911 9354 411

 

 

 

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Im Umgang mit diesen Menschen prallen mitunter nicht nur unterschiedliche Vorstellungen, Werte, Erwartungshaltungen und Rollenbilder aufeinander, sondern auch kulturell unterschiedlich geprägte Formen des Umgangs mit Krankheit, Tod, Therapie und anderen Herausforderungen des täglichen Lebens. Auch die individuelle Migrations- bzw. Fluchtgeschichte und deren Hineinwirken in das Leben in der Fremde spielen eine Rolle.
Um die richtigen Rückschlüsse für eine passgenaue Beratung, Betreuung und Begleitung dieser Klienten zu gewährleisten, brauchen wir kulturelles Hintergrundwissen.

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  • Kulturelle Hintergründe von Menschen aus sogenannten kollektivistisch (+islamisch) geprägten Gesellschaften (insbesondere Afghanistan, Syrien, Irak, Somalia, Eritrea etc.)
  • Biografische Erfahrungen und kulturelle Wertvorstellungen zu Themen wie Familienstruktur, Krankheit, Tod, Schmerz, häusliche Gewalt, Erziehung, Macht, Therapie, Arbeit, Bildung, Nähe/Distanz, Geschlechterrollen und Rollenvorstellungen (Arzt, Therapeut etc.)
  • Umgang mit Traumata
  • Kultursensible Kommunikations- und Handlungsempfehlungen zu Themen wie Selbstverantwortung, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit
  • Klientenorientierte und kultursensible Wertevermittlung
  • Selbstreflexion eigener Haltungen und Werte
  • Interkulturelle Konfliktbereiche und -ursachen rechtzeitig erkennen und durch interkulturell erprobte Strategien lösen


Nutzen:

Durch die Verknüpfung von kulturellem Hintergrundwissen und praxis- sowie fallorientiertem Know-How werden die Teilnehmenden für den Umgang mit Klienten und Klientinnen aus unterschiedlichen Kulturen sensibilisiert. Der Workshop bietet präzisere Differenzierungs- und erweiterte Deutungsmöglichkeiten für die Berufspraxis an. Gleichzeitig werden Wege aufgezeigt, Missverständnisse und unnötige Reibungsverluste auf beiden Seiten zu vermieden, damit der interkulturelle Beratungs-, Betreuungs- und Hilfeprozess auf verschiedenen Ebenen kompetent ineinandergreifen kann.

Methoden:

Kulturinputs, Selbstreflexionseinheiten, Arbeit an Praxis- und Kommunikationsbeispielen

Zielgruppe:

Mitarbeitende, die im Rahmen ihres Berufskontexts, Menschen aus anderen Kulturen (u.a. Geflüchtete) begleiten, beraten, betreuen, lehren oder (an-)leiten.

Teilnehmer*innen:

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Fahim Sobat

Soziologe und Kulturwissenschaftler, Interkultureller
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